Die Taverna

Die Geschichte dieses griechischen Gasthauses ist äußerst bunt und abwechslungsreich. Zu den West-Berliner Inselzeiten ging es hier jeden Abend rund!

Die Gäste standen dichtgedrängt in Dreier-Reihen vor dem Tresen, es war immer mehr als rappelvoll, die meisten Nächte endeten frühestens bei Sonnenaufgang! Musikalische Größen wie die wunderbare Nana Mouskouri , der gebürtige Spandauer Ivan Rebroff mit seinem 4 Oktaven-Stimmumfang oder der feinsinnige Peter Horton, sie alle gaben hier nach ihren Konzerten in den Clubs, die um die Taverna Akropolis herum angesiedelt waren, noch ein spontanes Akropolis-Nachtkonzert. Ob waschechte Berliner, „Zugereiste“ oder Reisende, die Akropolis vereinte sie alle.

Da gibt es sehr viel zu erzählen…

50 Jahre Geschichte, da gibt es sehr viel zu erzählen, einige dicke Fotoalben durchzublättern – und es gibt auch heute noch einige Gäste der allerersten Stunde. Mit leuchtenden Augen geben sie an die Jüngeren ihre Anekdoten zum Besten: So kamen wohl viele Stammgäste aus der unmittelbaren Nachbarschaft am Abend in ihren Pantoffeln noch schnell in die „Akro“, um dort noch ein, zwei, drei Bier in geselliger Runde zu trinken. Modisch ging es dort nie zu (und das ist angenehmerweise bis heute auch so geblieben).

Eine Anziehungspunkt für alle.

Die Taverna Akropolis ist längst ein Anziehungspunkt für alle. Für Jung & Alt, für Singles, Paare und Familien, für berühmte Theaterleute, ehemalige Bundespräsidenten, aber auch uralte , sehr trinkfeste Ex- Piloten oder hinreißende, preisgekrönte Schriftstellerinnen auf Durchreise. Ob Handwerker, Anwälte, Ärzte , Modeleute oder Köche – viele von ihnen wohnen in der Nachbarschaft und die Taverna Akropolis ist für sie das „verlängerte Wohnzimmer“.

In den kühlen Monaten gibt es inzwischen auch wieder sehr erfolgreich Live- Musik! Wöchentliche Konzerte mit wechselnden Musikern und Gruppen, immer anders, immer sehr schön. Die Akropolis ist dann – Erinnerung an alte Zeiten werden lebendig – wieder rappelvoll, die Stimmung hervorragend, es wird mitgesungen und getanzt.

Die Betreiber der Taverna haben im Laufe der 50 Jahre gewechselt, nicht jeder Pächter war dabei von Glück gesegnet. Seit wenigen Jahren jedoch ist der Besitzer der „Akro“ wieder aus Spanien zurück in Berlin und hat das Regiment wieder selbst übernommen. „Dicki“, der einzige Nordgrieche in der Taverna (er stammt aus Bremerhaven…) knüpft mit seinem Wirken an die Blütezeit der Taverna Akropolis an: Die Taverna Akropolis als ein verlässlicher, entspannter, lässiger Ort mit tollen Gästen, richtig gutem bodenständigen und auch feinerem Essen, immer neuen Weinen – und gefeiert und gelacht wird hier auch wieder rund um die Uhr. Nicht nur, wenn es mitreißende Live-Musik gibt.

„Dicki“, der einzige Nordgrieche in der Taverna (er stammt aus Bremerhaven…)